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UVP: 199.95 €
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BTT - Breathable Textile Technology (Our Planet)

B.T.T. von OUR PLANET steht für 'Breathable Textile Technology' und bedeutet atmungsaktive Textiltechnologie. Es handelt sich dabei um eine hoch technische Materialbeschichtung, die auf mikroskopisch kleinen Poren basiert, welche groß genug sind, um Wasserdampfmoleküle von innen ungehindert nach außen entweichen zu lassen, gleichzeitig jedoch so klein sind als das Wassertropfen effektiv ins Bekleidungsinnere eindringen können.

Hierdurch wird ein rundum Witterungsschutz im Form einer gesteigerten Wind- und Wasserdichtigkeit sowie einer verbesserter Atmungsaktivität gewährleistet. Ob bei Wind, Regen oder Schneefall - B.T.T. von Our Planet garantiert höchste Funktionalität und maximalen Outdoorkomfort.

  • Wasserdicht bis zu einer Wassersäule von 10000 mm
  • Atmungsaktiv mit einem Dampfdurchlasswert von 10000g/ m²/24h


Bionic-Finish

Bionic-Finsih ist eine durch die RUDOLF® Group aus München patentierte Materialbehandlung, um Textilien wasserabweisend und schmutzabweisend zu machen.

Im Gegensatz zu konventioneller Materialtechnologie macht sich das Bionic Finish die Selbstorganisation der sternförmig verzweigten Polymere, den sogenannten Dendrimeren, zunutze. Das Bionic-Finish der Marke Ayacucho enthält keine Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) und keine Per-fluoroctansäure (PFOA).

 



Atmungsaktivität

Alle Bekleidungsprodukte mit dieser Materialkennung verfügen über eine erheblich verbesserte Atmungsaktivität, welche bei gesteigerter körperlicher Aktivität effektiv vor dem Überhitzen schützt und somit eine verbesserte Performance beim Outdoorsport bietet.

Eine gute Atmungsaktivität der Funktionsbekleidung aber auch des Schuhwerks ist von erheblicher Bedeutung für den Komfort bei sportlichen Aktivitäten unter freiem Himmel.

Um den Bewegungsapparat eines Menschen zu aktivieren bedarf es Energie. Knapp 20 Prozent der Energie werden lediglich in die Arbeitsleistung der Körpermuskulatur, die restlichen 8o Prozent hingegen in Wärme umgewandelt. Beim Menschen werden nur circa 10 Prozent der durch Bewegung entstehenden Wärme über den Atem abgegeben, bis zu 40 Prozent können über den Kopf abgegeben werden. Bis zu 30 Prozent werden demnach über die verschiedenen Körperregionen abgeleitet. Um sich vor Überhitzung zu schützen, verfügt der menschliche Körper über zwei bis drei Millionen Schweißdrüsen, durch die Schweiß zur Kühlung abgesondert wird.

Somit gliedert sich die für den Komfort notwendige Atmungsaktivität auch in zwei Funktionen. Die Luftzirkulation und die Wasserdampfdurchlkässigkeit.

Luftzirkulation
Auch wenn die Forschung und Entwicklung bis heute weitreichende Fortschritte im Bereich der Materialtechnologien erzielt hat, ist Bekleidung, die über eine natürlich hohe Luftzirkulation verfügt in der Regel weder vollständig wasser- noch vollständig winddicht. Um eine gesteigerte Luftzirkulation auch in absolut witterungsfesten Wetterschutzbekleidungen gewährleisten zu können, werden daher zusätzliche, individuell einstellbare Ventilationsschlitze, beispielweise im Achselbereich, in die Bekleidung eingearbeitet.

Atmungsaktive Funktionsmembranen
Die meisten wasserdampfdurchlässigen Funktionstextilien basieren auf mikroporöse Membrantechnologien. Diese verfügen über mikroskopisch kleine, semipermeable Löcher in der Gewebestruktur, welche zwar groß genug sind, dass Wasserdampfmoleküle entweichen können, jedoch nicht die größeren Wassermoleküle von außen nach innen eindringen lassen. Durch diese einseitig durchlässigen Gewebestrukturen kann neben einer eingeschränkten Luftdurchlässigkeit der für einen angepassten Klimakomfort notwendige Dampfdurchlass realisiert werden.

Wasserdampfdurchlässigkeit
Daher ist in der Regel mit der Bezeichnung Atmungsaktivität vielmehr der Wert an Wasserdampfdurchlässigkeit, den ein Bekleidungsstück realisiert, gemeint. Im Englischen ist der Begriff 'Moisture Vapor Transmission Rate' (MVTR) gebräuchlich.

Atmungsaktivität im Sinne der Wasserdampfdurchlässigkeit wird in Gramm (g) Wasserdampf pro Quadratmeter (m²) über einen Zeitraum 24 Stunden gemessen. Ein Bekleidungsstück mit einer MVTR-Wert von 3000 ermöglicht das Entweichen von bis 125 Gramm Wasserdampf durch 1 m² des ausgezeichneten Funktionstextils in einem Zeitraum von einer Stunde. Jedoch hängt die tatsächliche Leistung der Wasserdampfdurchlässigkeit von den jeweils vorherrschenden klimatischen Bedingungen ab. So lassen sich für die meisten Klimakomfort-Membranen bei feucht-warmen Temperaturen von 15 °C oder mehr teils erhebliche Einschränkungen der Atmungsaktivität verzeichnen.

Jedoch werden mittlerweile auch von einigen Herstellern neue innovative Funktionsmaterialien hergestellt, die über eine dynamische Atmungsaktivität verfügen. Diese High-End-Textilien passen sich sowohl den klimatischen Außenbedingungen, wie auch den Bedingungen im aktiven Bekleidungsinneren an. Entsprechend dem vorherrschenden Wärme-Luftdruckgefälle zwischen Bekleidungsinneren und der Umgebung weiten oder verschließen sich die dampfdurchlässigen Poren. Auf diese Weise passt sich die Atmungsaktivität der Bekleidung dynamisch an die jeweilige Bedarfslage an. Bei steigen Temperaturen weiten sich die Poren und der Dampfdurchlasswert wird erhöht. Bei niedrigen Temperatur ziehen die Poren sich zusammen und verhindern das Entweichen der Körperwärme.